Mit Hanspeter Amstutz wird Geschichte lebendig – ob Sie nun zügig von Chart zu Chart surfen oder bei einigen oder gar allen154 Charts die Texte zur Erläuterung und Vertiefung lesen. Sie entscheiden. Beides ist möglich. Beides bringt Ihnen die Goldenen Zwanzigerjahre und die Krise in den 1930er-Jahren näher.
Was bringen Erkenntnisse zur Schweizer Geschichte, wenn sie zwar gelesen, jedoch nicht mit anderen Menschen geteilt und ausgetauscht, diskutiert und debattiert werden? Je 12 Thesen zu den aufregenden 1920er-Jahren und den schwierigen 1930er-Jahren regen das Gespräch in der Familie, mit Freunden, in der Firma an. Wo sind Sie dagegen, wo dafür? Mit welchen Analysen und Argumenten?
Warm-up: 12 Thesen zum Höhenflug in den Goldenen Zwanzigerjahren
- Die ersten Jahre nach dem Ersten Weltkrieg waren in Europa von schweren Krisen geprägt.
- In den USA hingegen blühte die Wirtschaft und es herrschte eine optimistische Stimmung.
- In den USA konnten sich die meisten Familien 1925 bereits einen Fernseher leisten.
- Die Schweiz setzte ab 1920 voll auf den Ausbau der Dampfkraft.
- In den Filmen der Stummfilmkünstler kann man viel vom Leben in den USA der Zwanzigerjahre entdecken.
- Die Bauhaus-Architektur der Zwanzigerjahre blieb ohne grossen Einfluss auf spätere Bauten.
- Der Völkerbund war ein grossartiger Versuch, Konflikte friedlich zu regeln.
- Deutschland und Frankreich standen sich 1928 noch immer unversöhnlich gegenüber.
- Die USA hatten weder wirtschaftlich noch kulturell (Musikstile) einen Einfluss auf Europa.
- In vielen Ländern ging es mit der Emanzipation der Frauen ein gutes Stück vorwärts. Das zeigte sich auch in der Mode.
- Im Wettbewerb zwischen Wasserflugzeugen, Flugzeugen und Zeppelinen konnten die Anhänger der Luftschiffe die grössten Erfolge feiern.
- Die Krokodil-Lokomotive ist ein Meisterstück unserer Industrie aus den Zwanzigerjahren.
Warm-up: 12 Thesen zum abrupten Fall und der Krise in den Dreissigerjahren
- Der Börsencrash von 1929 an der Wallstreet in New York war in keiner Weise voraussehbar.
- Nach dem Börsensturz in den USA herrschte nicht die geringste Panik in der Bevölkerung.
- Die Auswirkungen des Börsensturzes auf Europa blieben sehr gering.
- In der Schweiz war die Arbeitslosenversicherung völlig ungenügend.
- Präsident Roosevelt sah tatenlos zu, wie es mit den USA bergab ging.
- Reichskanzler Hitler gelang es, mit Arbeitsprogrammen die Arbeitslosen zu beschäftigen.
- In der Schweiz nahmen die Stadtregierungen grössere Verschuldungen in Kauf, um Arbeitslose bei öffentlichen Bauten anstellen zu können.
- Dank Kurzarbeit mussten weniger Arbeitnehmer entlassen werden.
- Hohe Schutzzölle für viele Produkte brachten den Welthandel weitgehend zum Erliegen.
- Die militärische Aufrüstung am Ende der Dreissigerjahre hat die Wirtschaftskrise beendet.
- Die Krise der Dreissigerjahre war für die damalige Jugend kaum spürbar.
- Eine Wirtschaftskrise wie in den Dreissigerjahren wird es nie mehr geben.

























































































































































Tipp
Nr. 1: Das Schweizer Wirtschaftswunder. Aufschwung in den 1950er-Jahren. 96 Charts mit Erläuterungen. Und 12 Thesen.
Nr. 2: Die Erfolgsgeschichte der Gotthardbahn. Vom Gotthardtunnel von 1882 bis zum Basistunnel 2016. 99 Charts mit Erläuterungen. Und 12 Thesen.
Nr. 3: Soziale Frage in der Schweiz. Im 19. und 20. Jahrhundert. 89 Charts mit Erläuterungen. Und 12 Thesen.
Nr. 4: Start der modernen Schweiz – politisch, wirtschaftlich, technisch. Im 19. Jahrhundert. 103 Charts mit Erläuterungen. Und 12 Thesen.
Nr. 5: Ein Höhenflug mit abruptem Fall. Aufregende 1920er-Jahre und schwierige 1930er-Jahre. 154 Charts mit Erläuterungen. Und 24 Thesen.
Weiteres demnächst.
Kurzporträt Hanspeter Amstutz

Ein grosses Anliegen von Hanspeter Amstutz ist es, Meilensteine unserer Schweizer Geschichte in Vorträgen lebendig werden zu lassen. Anfragen für öffentliche Präsentationen nimmt er über seine Mailadresse entgegen.
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