Mit Hanspeter Amstutz wird Geschichte lebendig – ob Sie nun zügig von Chart zu Chart surfen oder bei einigen oder gar allen 117 Charts die Texte zur Erläuterung und Vertiefung lesen. Sie entscheiden. Beides ist möglich. Beides bringt Ihnen die Schweiz – zum Widerstand entschlossen – in den Kriegsjahren 1939 und 1940 näher.
Was bringen Erkenntnisse zur Schweizer Geschichte, wenn sie zwar gelesen, jedoch nicht mit anderen Menschen geteilt und ausgetauscht, diskutiert und debattiert werden? Je 12 Thesen zum entschlossenen Widerstand der Schweiz in den Kriegsjahren 1939 und 1940 regen das Gespräch in der Familie, mit Freunden, in der Firma an. Wo sind Sie dagegen, wo dafür? Mit welchen Analysen und Argumenten?
Warm-up: 12 Thesen zum Widerstand der Schweiz im Kriegsjahr 1939
- Die Landesausstellung von 1939 war eine Riesenparty, auf die man angesichts der bedrohlichen Weltlage besser verzichtet hätte.
- Das Frauenbild von 1939 war sehr konservativ und bot wenig Aussicht auf eine berufliche Karriere.
- Die grosse Mehrheit der Schweizer war gegen den Nationalsozialismus und bereit, die Heimat notfalls mit Waffengewalt zu verteidigen. Doch es gab gewichtige Ausnahmen.
- Die Wahl von Henri Guisan zum General der Schweizer Armee war ein Glücksfall.
- Die Schweizer Armee war zu Beginn des Weltkriegs bestens gerüstet.
- Die Armeestellung vom Rhein bis nach Sargans hatte schwerwiegende Nachteile und hätte einem deutschen Angriff wohl kaum lange standgehalten.
- In der Schweiz mussten arme Menschen viel Hunger leiden, weil die Nahrungsmittel nur für reiche Leute erschwinglich waren.
- Die deutsche Wehrmacht hatte bei ihrem Angriff auf Polen viel Mühe, die gut gerüstete polnische Armee zu besiegen.
- Die finnische Armee leistete der Roten Armee lange Zeit erfolgreich Widerstand.
- Die Frauen zuhause hatten es viel einfacher als die Männer im Aktivdienst.
- Die Soldaten nützten die Zeit, um ihre Stelllungen gegen Panzerangriffe zu befestigen.
- Die Schweiz hatte 1939 keinerlei militärische Kontakte zu Frankreich.
Warm-up: 12 Thesen zum Widerstand der Schweiz im Kriegsjahr 1940
- Die Franzosen fühlten sich hinter ihrer gut befestigten Maginot-Linie ziemlich sicher.
- Die Deutschen haben Norwegen nur besetzt, um Stützpunkte für ihre Flotte zu errichten.
- Der deutsche Panzerangriff mit dem «Sichelschnitt» hat die Franzosen völlig überrascht.
- Der Zusammenbruch Frankreichs brachte die Schweiz in eine sehr bedrohliche Lage. Dem Bundesrat gelang es aber, unsere Bevölkerung zu beruhigen.
- Ohne Churchill und die Piloten der Royal Air Force wäre England besiegt worden.
- Der Réduit-Plan von General Guisan war die einzige Chance, um bei einem deutschen Angriff lange Widerstand leisten zu können.
- Der Réduit-Plan hatte erhebliche Nachteile für unsere Bevölkerung.
- Eine unversehrte Schweiz war für die Achsenmächte viel wichtiger als ein zerstörtes Land.
- Wirtschaftlich waren wir von den Achsenmächten völlig unabhängig.
- Die Schweizer Luftwaffe blieb während des Krieges völlig passiv und wich allen Kämpfen mit Eindringlingen in unseren Luftraum aus.
- Die Schweizer Jugend half mit, das Überleben in einer Zeit der Not zu sichern.
- Fussballspiele konnten während der Kriegszeit uneingeschränkt durchgeführt werden.




















































































































Tipp
Nr. 1: Das Schweizer Wirtschaftswunder. Aufschwung in den 1950er-Jahren. 96 Charts mit Erläuterungen. Und 12 Thesen.
Nr. 2: Die Erfolgsgeschichte der Gotthardbahn. Vom Gotthardtunnel von 1882 bis zum Basistunnel 2016. 99 Charts mit Erläuterungen. Und 12 Thesen.
Nr. 3: Soziale Frage in der Schweiz. Im 19. und 20. Jahrhundert. 89 Charts mit Erläuterungen. Und 12 Thesen.
Nr. 4: Start der modernen Schweiz – politisch, wirtschaftlich, technisch. Im 19. Jahrhundert. 103 Charts mit Erläuterungen. Und 12 Thesen.
Nr. 5: Ein Höhenflug mit abruptem Fall. Aufregende 1920er-Jahre und schwierige 1930er-Jahre. 154 Charts mit Erläuterungen. Und 24 Thesen.
Nr. 6: Zum Widerstand entschlossen. Die bedrohte Schweiz in den Kriegsjahren 1939 und 1940. 117 Charts mit Erläuterungen. Und 24 Thesen.
Weiteres demnächst.
Kurzporträt Hanspeter Amstutz

Ein grosses Anliegen von Hanspeter Amstutz ist es, Meilensteine unserer Schweizer Geschichte in Vorträgen lebendig werden zu lassen. Anfragen für öffentliche Präsentationen nimmt er über seine Mailadresse entgegen.
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